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Dentsmile — Poliklinik für Mund- und Zahngesundheit

Fragen & Antworten

Was sollte man vor und nach einer Weisheitszahnentfernung beachten?

Was ist vor und nach einer Weisheitszahnentfernung wichtig? Informationen zu Blutung, Schwellung, Schmerzen, Ernährung und Wundheilung.

Beantwortet von: Dr Hasan Karatay

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Vor einer Weisheitszahnentfernung sollten die Lage des Zahnes, die Wurzelanatomie sowie die Beziehung zu Knochen, Nerven und Kieferhöhle sorgfältig beurteilt werden. Nach dem Eingriff sind die Blutungskontrolle, der Schutz des Blutgerinnsels, eine geeignete Mundhygiene und die richtige Ernährung für die Wundheilung wichtig.

Was sollte man vor und nach einer Weisheitszahnentfernung beachten?

Weisheitszähne sind die dritten großen Backenzähne im hinteren Bereich des Ober- und Unterkiefers. Bei manchen Menschen brechen sie problemlos durch. Bei anderen können sie vollständig oder teilweise retiniert sein oder in einer ungünstigen Position liegen.

Nicht jeder Weisheitszahn muss entfernt werden. Ist eine Extraktion jedoch notwendig, sind eine gründliche Untersuchung und eine sorgfältige Behandlungsplanung wichtig.

Vor der Entfernung wird häufig eine Panorama-Röntgenaufnahme angefertigt. In ausgewählten Fällen kann zusätzlich eine dreidimensionale dentale Volumentomographie (DVT/CBCT) erforderlich sein.

Bei unteren Weisheitszähnen ist besonders die Nähe der Zahnwurzeln zum Unterkiefernerv von Bedeutung. Bei oberen Weisheitszähnen sollte gegebenenfalls die Beziehung zur Kieferhöhle beurteilt werden.

Vor dem Eingriff sollten Patienten ihren Zahnarzt über bestehende Erkrankungen und regelmäßig eingenommene Medikamente informieren, insbesondere über blutgerinnungshemmende Mittel.

Verschreibungspflichtige Medikamente dürfen nicht eigenständig abgesetzt werden.

Was ist unmittelbar nach der Weisheitszahnentfernung wichtig?

Nach der Extraktion bildet sich in der Wunde ein Blutgerinnsel, das eine wichtige Funktion bei der Heilung erfüllt.

Während der ersten 24 Stunden sollte der Mund nicht kräftig ausgespült werden. Auch häufiges Ausspucken und Berührungen der Wunde mit der Zunge oder den Fingern sollten vermieden werden.

Wenn der Zahnarzt eine Kompresse eingelegt hat, sollte diese für die empfohlene Dauer durch vorsichtiges Zubeißen an Ort und Stelle gehalten werden.

Eine geringe Nachblutung oder etwas Blut im Speichel kann während der ersten Heilungsphase vorkommen.

Ernährung, Rauchen und Mundhygiene

In den ersten Tagen eignen sich vor allem weiche Speisen. Sehr heiße, harte oder reizende Lebensmittel sollten vermieden werden.

Rauchen kann die Wundheilung beeinträchtigen und das Risiko einer Alveolitis sicca (Dry Socket) erhöhen.

Die Mundhygiene sollte fortgesetzt werden. Die übrigen Zähne können normal gereinigt werden, während der Operationsbereich zunächst besonders vorsichtig behandelt werden sollte.

Schmerzen und Schwellungen nach der Entfernung

Nach einer operativen Weisheitszahnentfernung können Schmerzen, Schwellungen und eine vorübergehend eingeschränkte Mundöffnung auftreten.

Die Schwellung kann in den ersten zwei bis drei Tagen zunehmen und danach allmählich zurückgehen.

Die korrekte Einnahme verordneter Medikamente und das Einhalten der postoperativen Anweisungen unterstützen eine möglichst angenehme Heilungsphase.

Wann sollte man den Zahnarzt kontaktieren?

Bei anhaltenden starken Blutungen, zunehmenden Schwellungen, Fieber oder Schmerzen, die nach einigen Tagen deutlich stärker werden, sollte eine zahnärztliche Kontrolle erfolgen.

Auch unangenehmer Geschmack oder Geruch können auf ein Problem hinweisen. Atem- oder Schluckbeschwerden erfordern eine sofortige medizinische Abklärung.

In der Dentsmile Poliklinik für Mund- und Zahngesundheit in Üsküdar werden vor einer Weisheitszahnentfernung die Zahnposition, die Wurzelanatomie und die Beziehung zu umliegenden Knochen-, Nerven- und Sinusstrukturen beurteilt.

Eine gute Heilung hängt sowohl von der sorgfältigen chirurgischen Planung als auch von der richtigen Nachsorge ab.