Mimar Sinan Mah. Rumi Mehmet Sok. No:1 Üsküdar / İSTANBUL
Dentsmile — Poliklinik für Mund- und Zahngesundheit

Digital Dentistry

3D-Dentaltomographie

Implantatbehandlung mit 3D-Dentaltomographie

Für eine erfolgreiche Planung einer Implantatbehandlung ist es wichtig, nicht nur den Bereich des fehlenden Zahnes, sondern auch die dreidimensionale Struktur des Kieferknochens und die umliegenden anatomischen Strukturen zu beurteilen. Zu diesem Zweck kann bei entsprechender Indikation eine 3D-Dentaltomographie, auch DVT/CBCT (Digitale Volumentomographie / Cone Beam Computed Tomography) genannt, eingesetzt werden.

Eine Panorama-Röntgenaufnahme liefert ein zweidimensionales Bild. Sie gibt wichtige Informationen über den allgemeinen Zustand des Kieferknochens, die vorhandenen Zähne und bestimmte anatomische Strukturen. Die dreidimensionale Knochenstruktur kann damit jedoch nicht so detailliert dargestellt werden wie mit einer 3D-Dentaltomographie.

Mit der 3D-Dentaltomographie können Höhe, Breite und Dicke des Knochens im geplanten Implantationsbereich dreidimensional untersucht werden. Darüber hinaus lassen sich wichtige anatomische Strukturen wie die Kieferhöhlen im Oberkiefer und der Nervenkanal im Unterkiefer detaillierter beurteilen.

Im Dentsmile Zentrum für Mund- und Zahngesundheit werden bei der Planung einer Implantatbehandlung in Üsküdar die klinische Untersuchung und die vorhandenen Röntgenaufnahmen des Patienten berücksichtigt. Bei entsprechender Indikation kommt zusätzlich die 3D-Dentaltomographie zum Einsatz.

Warum ist die 3D-Dentaltomographie bei Implantatbehandlungen wichtig?

Bei einer Implantatbehandlung reicht es nicht aus, ein Implantat lediglich in den Kieferknochen einzusetzen. Bei der Planung von Position, Winkel, Durchmesser und Länge des Implantats müssen das vorhandene Knochenangebot und die umliegenden anatomischen Strukturen berücksichtigt werden.

Ein Implantationsbereich, der auf einer Panoramaaufnahme geeignet erscheint, kann bei dreidimensionaler Betrachtung andere anatomische Voraussetzungen aufweisen. Insbesondere bei der Beurteilung der Knochenstärke und der Beziehung zwischen dem geplanten Implantat und den umliegenden anatomischen Strukturen kann die 3D-Dentaltomographie wichtige Informationen liefern.

Mit der 3D-Bildgebung können unter anderem folgende Bereiche detaillierter beurteilt werden:

  • Dreidimensionale Struktur des Kieferknochens,

  • Vorhandenes Knochenangebot im Implantationsbereich,

  • Knochenbreite und -höhe,

  • Lage der Kieferhöhlen,

  • Lage des Nervenkanals im Unterkiefer,

  • Verhältnis des geplanten Implantats zu den umliegenden anatomischen Strukturen.

Dadurch kann die Implantatbehandlung gezielter entsprechend der individuellen Anatomie des Patienten geplant werden.

Was ist ein Implantat ohne Naht?

Ein nahtloses bzw. flapless Implantatverfahren ist eine minimalinvasive Implantationstechnik, bei der das Implantat bei geeigneten Patienten ohne großflächige chirurgische Eröffnung des Zahnfleisches in den Kieferknochen eingesetzt werden kann.

Bei der konventionellen Implantatchirurgie kann es notwendig sein, das Zahnfleisch anzuheben, um direkten Zugang zum Knochen zu erhalten. Nach dem Eingriff wird das Operationsgebiet gegebenenfalls mit Nähten verschlossen.

Bei der flapless Technik wird bei geeigneten Fällen lediglich ein begrenzter Zugang durch das Zahnfleisch geschaffen. Dadurch kann das Implantat eingesetzt werden, ohne einen größeren Zahnfleischlappen anzuheben.

Allerdings kann nicht jedes Implantat mit der flapless Methode eingesetzt werden. Knochenangebot, Zahnfleischstruktur, Implantatposition und die Notwendigkeit zusätzlicher chirurgischer Eingriffe spielen bei der Auswahl der Methode eine wichtige Rolle.

Wie wird ein flapless Implantat eingesetzt?

Eine präzise Planung ist bei der flapless Implantation besonders wichtig.

Digitale Bildgebung und Planung: Zunächst erfolgt eine Untersuchung der Mundhöhle. Falls erforderlich, werden der Kieferknochen und die umliegenden anatomischen Strukturen mittels 3D-Dentaltomographie untersucht. Anschließend werden Position, Winkel, Durchmesser und Länge des Implantats geplant.

Minimalinvasive Implantation: Ist der Patient für eine flapless Implantation geeignet, wird ein begrenzter Zugang durch das Zahnfleisch geschaffen und das Implantat in der geplanten Position in den Kieferknochen eingesetzt. In bestimmten Fällen kann zusätzlich eine digital geplante chirurgische Bohrschablone verwendet werden.

Heilung und Kontrolle: Nach der Implantation werden das Implantat und die umliegenden Gewebe während der Heilungsphase kontrolliert. Die für die Einheilung in den Knochen erforderliche Zeit kann je nach Knochenstruktur, Implantationsregion und klinischen Voraussetzungen variieren.

Welche Vorteile bietet die flapless Implantation?

Ein wesentlicher Vorteil der flapless Implantation besteht darin, dass der chirurgische Eingriff bei geeigneten Patienten auf einen kleineren Bereich begrenzt werden kann.

Da das Zahnfleisch nicht großflächig angehoben wird, können postoperative Schwellungen und Beschwerden der Weichgewebe bei manchen Patienten geringer ausfallen. Auch der mögliche Verzicht auf Nähte kann zum Patientenkomfort beitragen.

Zu den möglichen Vorteilen gehören:

  • Geringerer Eingriff am Zahnfleisch,

  • Bei geeigneten Fällen keine Nähte erforderlich,

  • Potenziell höherer Komfort nach dem Eingriff,

  • Geringere Manipulation der Weichgewebe,

  • Kombination mit digitaler Implantatplanung möglich.

Die flapless Implantation ist jedoch nicht grundsätzlich besser als die konventionelle Implantatchirurgie. Entscheidend ist die Auswahl der für die anatomischen Voraussetzungen des Patienten geeigneten Operationstechnik.

Ist die flapless Implantation für jeden Patienten geeignet?

Für eine flapless Implantation sollte im Behandlungsbereich ausreichend Knochen vorhanden sein und die Implantatposition sicher geplant werden können.

Wenn ein Knochenaufbau, eine umfangreichere Augmentation oder eine direkte Sicht auf das Operationsgebiet erforderlich ist, kann eine konventionelle chirurgische Vorgehensweise geeigneter sein.

Die Entscheidung für eine flapless Implantation wird daher nicht ausschließlich aufgrund des Wunsches nach einer komfortableren Behandlung getroffen. Die geeignete Operationstechnik wird nach klinischer und radiologischer Untersuchung bestimmt.

Implantatplanung mit 3D-Dentaltomographie in Üsküdar

Im Dentsmile Zentrum für Mund- und Zahngesundheit werden bei der Implantatbehandlung mit 3D-Dentaltomographie in Üsküdar der Kieferknochen, die vorhandenen Zähne und die anatomischen Strukturen im geplanten Implantationsbereich gemeinsam beurteilt.

Bei entsprechender Indikation wird die Knochenstruktur mithilfe der 3D-Dentaltomographie dreidimensional untersucht. Anhand dieser Informationen werden Position und Dimensionen des Implantats geplant. Bei geeigneten anatomischen Voraussetzungen kann auch eine flapless Implantation in Betracht gezogen werden.

Das Ziel besteht nicht darin, bei jedem Patienten eine nahtlose Implantation durchzuführen, sondern durch präzise Bildgebung und individuelle Planung die für die Knochen- und Weichgewebsstruktur des Patienten geeignete Implantatbehandlung festzulegen.