Mimar Sinan Mah. Rumi Mehmet Sok. No:1 Üsküdar / İSTANBUL
Dentsmile — Poliklinik für Mund- und Zahngesundheit

Blog

Zahnkronen in nur einer Sitzung mit CEREC: Schnelle und präzise Restaurationen in der digitalen Zahnmedizin

Erfahren Sie mehr über Zahnkronen in nur einer Sitzung mit CEREC, digitale Abformungen, CAD/CAM-Technologie und die Herstellung keramischer Zahnrestaurationen.

Veröffentlicht:

Die CEREC-Technologie kombiniert digitale intraorale Scans, computergestützte Planung und keramische Fertigungssysteme. Dadurch können Zahnkronen bei geeigneten Patienten innerhalb einer einzigen Behandlungssitzung hergestellt werden. Dieses Verfahren ist ein wichtiger Bestandteil der modernen restaurativen Zahnmedizin, bei der der Erhalt der natürlichen Zahnsubstanz im Mittelpunkt steht.

Die Weiterentwicklung digitaler Technologien hat zahlreiche Abläufe in der traditionellen Zahnmedizin verändert. Insbesondere digitale Abformungssysteme und computergestützte Fertigungstechnologien ermöglichen es heute, bestimmte Zahnrestaurationen innerhalb kürzerer Zeit herzustellen.

Bei herkömmlichen Zahnkronenbehandlungen können aufgrund der Abformung, der zahntechnischen Laborarbeiten und der Herstellung der Restauration mehrere Termine erforderlich sein. Die CEREC-Technologie ermöglicht es hingegen, bei geeigneten klinischen Voraussetzungen die digitale Abformung, die Planung und die Herstellung der Restauration innerhalb derselben Behandlungssitzung durchzuführen.

Das Ziel einer Zahnkrone in nur einer Sitzung besteht jedoch nicht ausschließlich darin, die Behandlungszeit zu verkürzen. Eine sorgfältige Planung, die Auswahl geeigneter Materialien, der Erhalt gesunder Zahnsubstanz und die Verträglichkeit mit den umliegenden Geweben gehören zu den grundlegenden Prinzipien der modernen digitalen Zahnmedizin.

CEREC-Technologie und digitale Zahnmedizin

CEREC ist ein digitales System, mit dem Zahnrestaurationen computergestützt geplant und hergestellt werden können. Die technologische Grundlage bildet die CAD/CAM-Technologie (Computer-Aided Design / Computer-Aided Manufacturing).

CAD bezeichnet die computergestützte Konstruktion, während CAM für die computergestützte Fertigung steht.

Mithilfe dieses Systems werden digitale Abformdaten aus der Mundhöhle in eine spezielle Software übertragen. Unter Berücksichtigung der anatomischen Eigenschaften des Zahnes, seiner Beziehung zu den Nachbarzähnen und der Bisssituation wird eine dreidimensionale Restauration entworfen.

Anschließend kann die Restauration aus einem geeigneten keramischen Material hergestellt werden.

Die CEREC-Technologie ist nicht ausschließlich auf Zahnkronen beschränkt. Abhängig von der klinischen Situation und der verwendeten technischen Ausstattung können auch Inlays, Onlays und bestimmte weitere Keramikrestaurationen hergestellt werden.

Der digitale Arbeitsablauf ermöglicht eine engere Verbindung der einzelnen Behandlungsschritte – von der Abformung bis zur endgültigen Fertigung.

Der Ablauf einer Zahnkronenbehandlung in nur einer Sitzung

Die Versorgung mit einer Zahnkrone innerhalb einer einzigen Sitzung mithilfe der CEREC-Technologie umfasst mehrere aufeinander abgestimmte Schritte.

Klinische Untersuchung des Zahnes

Vor Beginn der Behandlung wird der aktuelle Zustand des betroffenen Zahnes sorgfältig untersucht.

Dabei werden Karies, Frakturen, Zahnverschleiß, vorhandene Restaurationen, die Zahnfleischgesundheit und die Bissverhältnisse beurteilt. Bei Bedarf können ergänzende Röntgenuntersuchungen durchgeführt werden.

In dieser Phase wird nicht nur der Wunsch des Patienten nach einer Zahnkrone berücksichtigt, sondern auch festgestellt, ob der Zahn tatsächlich eine vollständige Überkronung benötigt.

Wenn noch ausreichend gesunde Zahnsubstanz vorhanden ist, können in bestimmten Fällen schonendere Alternativen wie Kompositfüllungen, Inlays oder Onlays geeigneter sein.

Vorbereitung des Zahnes für die Restauration

Wird eine Zahnkrone als notwendig erachtet, erfolgt die Vorbereitung des Zahnes entsprechend den Anforderungen des ausgewählten Restaurationsmaterials.

Dabei soll ausreichend Platz für die Krone geschaffen werden, während möglichst viel gesunde natürliche Zahnsubstanz erhalten bleibt.

Das Ausmaß des vorhandenen Zahnschadens, die Art der geplanten Restauration und die Eigenschaften des verwendeten Keramikmaterials beeinflussen den notwendigen Umfang der Präparation.

Digitale intraorale Abformung

Nach der Vorbereitung des Zahnes wird mithilfe eines Intraoralscanners eine digitale Abformung erstellt.

Der Scanner erfasst die Oberflächen der Zähne und ermöglicht die Erstellung eines dreidimensionalen Modells in der entsprechenden Software.

Bei geeigneten Voraussetzungen stellt dieses Verfahren eine Alternative zu herkömmlichen Abformlöffeln und Abformmaterialien dar.

Insbesondere für Patienten, die bei traditionellen Abformungen unter Unwohlsein oder einem ausgeprägten Würgereiz leiden, kann das digitale Scannen angenehmer sein.

Die Genauigkeit der digitalen Abformung kann jedoch durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden. Dazu gehören die Sichtbarkeit der Präparationsgrenzen, der Zustand des Zahnfleisches, die Feuchtigkeitskontrolle und die verwendete Scantechnik.

Computergestützte Konstruktion der Zahnkrone

Nach Abschluss des digitalen Scans wird die Restauration mit einer speziellen Software entworfen.

Dabei werden die natürliche Anatomie des Zahnes, die Kontaktpunkte zu den Nachbarzähnen, die Okklusionsverhältnisse sowie die erforderliche Materialstärke berücksichtigt.

Das Ziel besteht nicht ausschließlich darin, eine Krone zu gestalten, die auf den vorbereiteten Zahn passt.

Die Restauration soll zugleich die Kaufunktion unterstützen, mit den umliegenden Geweben harmonieren und sich ästhetisch in das natürliche Gebiss einfügen.

Herstellung der Keramikkrone

Nach Fertigstellung der digitalen Konstruktion wird der ausgewählte Keramikblock in einer computergesteuerten Fräseinheit bearbeitet.

Je nach verwendetem Material können anschließend zusätzliche Arbeitsschritte wie Kristallisation, Sintern, individuelle Farbgestaltung oder Polieren erforderlich sein.

Diese Verfahren sind wichtig, um die vorgesehenen mechanischen und ästhetischen Eigenschaften der Restauration zu erreichen.

Kontrolle und Eingliederung der Zahnkrone

Die fertige Restauration wird im Mund des Patienten überprüft.

Dabei beurteilt der Zahnarzt die Passgenauigkeit der Krone, die Kontaktpunkte zu den Nachbarzähnen, die Bissverhältnisse und die ästhetischen Eigenschaften.

Nach gegebenenfalls notwendigen Anpassungen wird die Restauration mithilfe eines für das Material und die klinische Situation geeigneten Befestigungs- oder Adhäsivverfahrens dauerhaft auf dem Zahn befestigt.

Unter geeigneten Voraussetzungen können alle diese Schritte am selben Tag durchgeführt werden. Allerdings ist nicht jeder Patient und nicht jede Restauration für eine Behandlung innerhalb einer einzigen Sitzung geeignet.

Keramische Materialien in der CEREC-Technologie

Die Materialien für digitale Zahnkronen werden entsprechend der Position des Zahnes und den individuellen klinischen Anforderungen ausgewählt.

Glaskeramiken können insbesondere aufgrund ihrer ästhetischen Eigenschaften für geeignete Restaurationen bevorzugt werden. Keramiken auf Lithiumdisilikatbasis gehören zu den Materialien, die bei bestimmten Kronen, Inlays und Onlays eingesetzt werden.

Keramiken auf Zirkoniumdioxidbasis bieten weitere Möglichkeiten mit unterschiedlichen mechanischen und optischen Eigenschaften. Sie können mithilfe digitaler Systeme verarbeitet werden, sofern die erforderliche technische Ausstattung und die entsprechenden Fertigungsverfahren vorhanden sind.

Allerdings unterscheiden sich die Materialien hinsichtlich ihrer Herstellungs- und Nachbearbeitungsprozesse. Daher kann nicht jede keramische Restauration innerhalb derselben Zeit fertiggestellt werden.

Die Auswahl des geeigneten Materials sollte sich nach den ästhetischen Erwartungen, der Position des Zahnes, den Kaukräften und der Menge der verbleibenden gesunden Zahnsubstanz richten.

Unterschiede zwischen digitalen und traditionellen Zahnkronenverfahren

Bei einer herkömmlichen Zahnkronenbehandlung wird nach der Präparation des Zahnes in der Regel eine Abformung genommen. Die Herstellung der endgültigen Restauration erfolgt anschließend in einem zahntechnischen Labor.

Bis zum Abschluss der Laborarbeiten benötigen manche Patienten eine provisorische Zahnkrone.

Bei digitalen Fertigungssystemen innerhalb der Zahnarztpraxis, wie CEREC, können die Konstruktion und Herstellung geeigneter Restaurationen direkt in den klinischen Arbeitsablauf integriert werden.

Dadurch lässt sich bei bestimmten Patienten die Anzahl der Behandlungstermine reduzieren. In ausgewählten Fällen kann außerdem auf eine provisorische Versorgung verzichtet werden.

Weitere Möglichkeiten digitaler Systeme sind die Speicherung digitaler Abformungen, die dreidimensionale Kontrolle der Restaurationsgestaltung und die Durchführung bestimmter Anpassungen innerhalb der Software.

Dennoch haben traditionelle zahntechnische Laborverfahren auch in der modernen Zahnmedizin weiterhin einen wichtigen Stellenwert.

Insbesondere bei umfangreichen ästhetischen Rehabilitationen, komplexen Bisssituationen oder Restaurationen, die spezielle zahntechnische Arbeitsschritte erfordern, können alternative Fertigungsmethoden geeigneter sein.

Daher sollten digitale und traditionelle Verfahren nicht grundsätzlich als konkurrierende Methoden betrachtet werden, sondern als unterschiedliche Behandlungsansätze, die entsprechend den klinischen Anforderungen ausgewählt werden.

Inlay- und Onlay-Restaurationen mit CEREC

Ein wichtiges Anwendungsgebiet der digitalen restaurativen Zahnmedizin ist die Herstellung von Inlays und Onlays.

Diese Restaurationen können in Betracht gezogen werden, wenn der Verlust an Zahnsubstanz für eine direkte Füllung zu umfangreich ist, eine vollständige Überkronung jedoch nicht unbedingt erforderlich erscheint.

Inlays ersetzen in der Regel Bereiche zwischen den Zahnhöckern auf der Kaufläche.

Onlays bedecken größere Teile des Zahnes und können bei Bedarf einen oder mehrere Zahnhöcker einschließen.

Mithilfe der CEREC-Technologie lassen sich solche Restaurationen bei geeigneten klinischen Voraussetzungen digital planen und herstellen.

Im Sinne des Erhalts natürlicher Zahnsubstanz sollte stets geprüft werden, ob eine begrenztere Restauration ausreichend Schutz bieten kann, bevor eine vollständige Überkronung vorgenommen wird.

Vorteile von Zahnkronen in nur einer Sitzung für den Patientenkomfort

Einer der wesentlichen Vorteile der digitalen Zahnmedizin besteht darin, dass geeignete Behandlungen mit weniger Terminen abgeschlossen werden können.

Dies kann insbesondere für Patienten mit einem vollen Arbeitsalltag oder für Personen, die aus anderen Städten zur Zahnbehandlung anreisen, eine praktische Erleichterung darstellen.

Auch die digitale Abformung kann für Patienten, die traditionelle Abformmaterialien als unangenehm empfinden, zu einem angenehmeren Behandlungserlebnis beitragen.

In bestimmten Fällen ist es außerdem möglich, die endgültige Restauration unmittelbar einzusetzen, ohne zuvor eine provisorische Krone anfertigen zu müssen.

Der Patientenkomfort hängt jedoch nicht ausschließlich von einer kürzeren Behandlungsdauer ab.

Eine sorgfältige Planung, der Schutz gesunder Gewebe, die präzise Eingliederung der Krone und ein angenehmes Kaugefühl nach der Behandlung sind ebenso wichtig.

Sind CEREC-Zahnkronen in einer Sitzung für jeden Patienten geeignet?

Obwohl die CEREC-Technologie bei zahlreichen restaurativen Behandlungen eingesetzt werden kann, ist das gleiche Vorgehen nicht für jeden Patienten geeignet.

Patienten mit aktiven Zahnfleischerkrankungen, Zähnen, die vor der Restauration zusätzliche Behandlungen benötigen, oder einem umfangreichen prothetischen Rehabilitationsbedarf können mehrere Termine benötigen.

Auch der Zustand der Zahnwurzeln, die Tiefe vorhandener kariöser Defekte oder Frakturen, die verbleibende gesunde Zahnsubstanz und die Bissverhältnisse müssen berücksichtigt werden.

Bei manchen Zähnen kann zunächst eine Wurzelkanalbehandlung oder eine parodontale Therapie erforderlich sein, bevor mit der Kronenversorgung begonnen wird.

Die Entscheidung für eine Zahnkrone in nur einer Sitzung sollte daher nicht ausschließlich von der Verfügbarkeit digitaler Technologien abhängen.

Die biologische Gesundheit des Zahnes und die Eignung der endgültigen Restauration müssen immer im Vordergrund stehen.

Langfristige Erhaltung digital hergestellter Zahnkronen

Die langfristige Funktion einer mit CEREC hergestellten Zahnkrone hängt nicht allein davon ab, dass bei ihrer Herstellung digitale Technologie verwendet wurde.

Die Gestaltung der Restauration, die Materialeigenschaften, die Randpassung, die Befestigungstechnik, die Mundhygiene und die auf den Zahn wirkenden Kaukräfte können das Behandlungsergebnis beeinflussen.

Ein überkronter Zahn ist nicht vollständig vor neuer Karies geschützt. Insbesondere im Bereich der Kronenränder können kariöse Veränderungen an der natürlichen Zahnsubstanz entstehen, wenn bakterielle Plaque nicht ausreichend entfernt wird.

Deshalb sind regelmäßiges Zähneputzen, die Reinigung der Zahnzwischenräume und individuell festgelegte zahnärztliche Kontrolltermine weiterhin wichtig.

Bei Patienten mit Zähneknirschen oder Zähnepressen können außerdem zusätzliche Maßnahmen zum Schutz der Restauration sinnvoll sein.

Zahnkronen in einer Sitzung mit CEREC in Üsküdar, Istanbul

In der Dentsmile Poliklinik für Mund- und Zahngesundheit in Üsküdar, Istanbul, steht bei der digitalen restaurativen Zahnmedizin der Erhalt natürlicher Zahnsubstanz im Mittelpunkt. Gleichzeitig werden die ästhetischen und funktionellen Bedürfnisse jedes Patienten berücksichtigt.

Mithilfe der CEREC-Technologie können bei geeigneten Patienten Zahnkronen in nur einer Sitzung geplant und hergestellt werden. Dazu werden digitale Abformungen, computergestützte Restaurationsplanung und keramische Fertigungsprozesse miteinander kombiniert.

Vor der Behandlung werden der aktuelle Zustand des Zahnes, die verbleibende gesunde Zahnsubstanz, die Zahnfleischgesundheit, die Bissverhältnisse und die Anforderungen der geplanten Restauration sorgfältig beurteilt.

Das Ziel besteht nicht lediglich darin, die Zahnbehandlung in möglichst kurzer Zeit abzuschließen. Vielmehr soll unter größtmöglicher Schonung der natürlichen Zahnsubstanz eine Restauration geschaffen werden, die für eine langfristige Nutzung geeignet ist.

Die Zukunft der digitalen restaurativen Zahnmedizin

Die Weiterentwicklung digitaler Technologien hat in der modernen Zahnmedizin nicht nur die Möglichkeit geschaffen, bestimmte Behandlungen schneller durchzuführen. Sie hat auch dazu beigetragen, die Planung und Fertigung von Zahnrestaurationen stärker miteinander zu verknüpfen.

Intraoralscanner, computergestützte Konstruktionssoftware und keramische Fertigungssysteme bieten wichtige Möglichkeiten für die Herstellung individueller Zahnrestaurationen.

Dennoch garantiert der Einsatz digitaler Technologie allein kein erfolgreiches Behandlungsergebnis.

Das grundlegende Ziel der modernen Zahnmedizin besteht darin, technologische Möglichkeiten zu nutzen, die natürliche Zahnsubstanz zu erhalten, die passende Behandlungsmethode auszuwählen und die langfristige Verträglichkeit der Restauration mit der Mundgesundheit sicherzustellen.

Zahnkronen in nur einer Sitzung mit CEREC sind ein wichtiges Beispiel für diesen Ansatz. Unter geeigneten klinischen Voraussetzungen können digitale Planung und keramische Fertigung kombiniert werden, um ästhetische und funktionelle Zahnrestaurationen innerhalb einer kürzeren Behandlungszeit herzustellen.